Freiwillige Feuerwehr Offenheim zieht Bilanz und blickt auf das neue Jahr

OFFENHEIM – (dso). Im Mittelpunkt der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Offenheim stand der Jahresrückblick, präsentiert vom stellvertretenden Wehrführer Andreas Kern, der mit einer Power-Point-Präsentation per Beamer über die verschiedenen Anlässe informierte.

Die Wehr war im vergangenen Jahr zu 17 Einsätzen gerufen worden, 15 Übungen wurden abgehalten und dazu haben zwei Gemeinschaftsübungen stattgefunden. Wie dem Bericht weiter zu entnehmen war, hat die Offenheimer Wehr einen guten Ausbildungsstand und war stets nach Alarmierung als Erste vor Ort. Der größte Einsatz im letzten Jahr war der Brand im Sportheim in Bechenheim, bei dem auch wie in anderen Einsätzen die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren besondere Erwähnung fand. Mittlerweile hat die Wehr 33 Aktive, darunter auch einige Frauen. So war stets gewährleistet, dass das große Löschfahrzeug zu den Einsätzen immer ausreichend besetzt war.

Dreitägige Berlinreise eines der Highlights

Auch von regen kulturellen Veranstaltungen wurde berichtet, bei denen die dreitägige Berlinreise zu den Highlights gehörte. Alle diese Veranstaltungen wurden in guter Zusammenarbeit mit dem Förderverein abgewickelt. Anschließend berichtete Sofia Rinaldi von der Jugendfeuerwehr. Außerdem beleuchtete Sascha Mann von der Nachbarwehr Mauchenheim die ersten Aktivitäten der neugegründeten Bambiniwehr „Vorholzdrachen“. Über 20 Kinder von sechs bis zehn Jahren vornehmlich aus Offenheim und Mauchenheim werden von fünf Mitarbeitern betreut und mit Feuerwehr typischen Dingen vertraut gemacht.

Zwei Kameraden konnte der Erste Beigeordnete und Dezernent für den Brandschutz der Verbandsgemeinde Hans-Jürgen Fischer neu verpflichten: Christian Förster, der sich wieder seiner Heimatwehr angeschlossen hat, und Aaron Krapfl. Befördert wurde Sofia Rinaldi zur Oberfeuerwehrfrau.

Viele Lobesworte wurden den Grußworten entnommen. Beigeordneter Fischer: „Es ist immer wieder beeindruckend, was hier von der Wehr geleistet wird, und dies sehe ich schon, wenn ich die Tagesordnung in die Hand nehme.“

33 aktive Wehrleute

„Ich habe Hochachtung für unsere Wehr, denn da ist alles sehr gut durchdacht“, sagte Ortsbürgermeister Peter Odermann, der stolz ist, dass sein kleiner Ort 33 aktive Wehrmänner und Wehrfrauen hat – und nicht zu vergessen, dass mit Bambinis und Jugenwehr für den Nachwuchs gesorgt wird. Verbandsbürgermeister Steffen Unger lobte die kontinuierliche Arbeit in der Wehr und stellte besonders heraus, dass in der Jugendarbeit insgesamt wieder zugelegt wurde und die Zusammenarbeit unter den Wehren intensiviert wurde.

Bedauerliches war am Ende der Versammlung zu hören, denn aus dem Geräteraum wurde vor einigen Tagen ein Funkgerät mit Ladestation entwendet. Das hat zur Folge, dass künftig die Tür verschlossen bleibt.

Quelle: Allgemeine Zeitung Alzey